5. Juli 2017 / Vor Ort kaufen

Benjamin Lenert zur Rentenkürzung bei Generali

Die "SZ" berichtet über die Kürzung der laufenden Rente beim Lebensversicherer Generali.

Benjamin Lenert zur Rentenkürzung bei Generali

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Ratzekahle Renten

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Kürzung der laufenden Rente bei dem Lebensversicherer Generali.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lebensversicherung-generali-kuerzt-privatrenten-1.3570078


Überschüsse? Höchstrechnungszinsen? Was passiert da eigentlich genau? Und was heißt das in der Praxis?


Klassische Lebens- oder Rentenversicherungen haben ihren Kunden ein Versprechen gegeben. Dieses Versprechen lautete, dass es für eine bestimmte Summe an eingezahlten Beiträgen später eine bestimmte Summe an laufenden Zahlen gibt, eben die Rente. Nicht nur bauen wir alle auf diesen Prognosen unsere Planung für den Lebensabend auf, nein es gibt auch viele Familien, die mit diesen Leistungen im Laufe Ihres Lebens große Verpflichtungen, wie etwa einen Hauskauf, erfüllen wollen.

Diese Pläne funktionieren so nicht mehr. Die jetzt betroffenen Kunden sind aber bereits im Ruhestand, das heißt, sie haben noch nicht einmal die Möglichkeit, für die Zukunft noch nachzubessern. Sie müssen diese Pille nun einfach schlucken und Ihren Lebensstandard entsprechend nach unten korrigieren. Manch einer wird darüber sicherlich schlaflose Nächte haben.


Kann man etwas dagegen tun? Das kommt darauf an. Die nun betroffenen Rentner haben keine Möglichkeiten, hier entgegen zu wirken. Das, was die Gesellschaften oft als „sicher“ verkaufen, ist in Wirklichkeit nur eine Schätzung. Es gibt hier keine Handhabe, dieser Kürzung zu entgehen. Selbst die sogenannte „Garantierente“ ist eigentlich gar nicht garantiert, denn das Versicherungsvertragsgesetz und das Versicherungsaufsichtsgesetz liefern den Unternehmen genügend Schlupflöcher, um auch diese Zahlungen notfalls noch zu unterbieten. Und dabei ist der Name der Gesellschaft völlig egal. Diese Gefahr trifft die Kunden der grünen Unternehmen genauso, wie die Kunden der gelben, blauen oder roten Unternehmen. Unabhängige Profis haben diese Missstände schon spätestens zu Zeiten der letzten Fußballweltmeisterschaft erkannt und ihren Kunden entsprechende Alternativen geboten. Denn die gibt es tatsächlich.

 
Was sollten Sie tun? Sie sollten Sich vor Allem aktiv mit den abgeschlossenen Verträgen beschäftigen. Hinterfragen Sie, ob die vor Jahren getroffenen Entscheidungen heute noch Bestand haben und ob die bestehenden Verträge noch zeitgemäß sind und den Anforderungen des Marktes und Ihrer Lebensplanung weiterhin gerecht werden können. Das Schlimmste, was Sie tun können, ist, einfach abzuwarten. Legen Sie nicht die Hände in den Schoß, sondern beschäftigen Sie Sich aktiv mit Ihrem geplanten Ruhestand. Nur so werden Sie später nicht wie ein begossener Pudel dastehen, wie es leider jetzt tausenden von Generali-Kunden passiert ist.


Ihr Benjamin Lenert

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