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Aktuelle Informationen zum Glasfaserausbau in Ostenfelde

Aktuelle Informationen zum Glasfaserausbau in Ostenfelde

Ennigerloh-Ostenfelde - Nachdem Deutsche Glasfaser die Zusammenarbeit mit dem bisher zuständigen Generalunternehmen geprüft hat, steht es nun fest: Die weiteren Planungsschritte und Baumaßnahmen für den Ausbau des kupferfreien Glasfasernetzes in Ostenfelde werden durch das Generalunternehmen Siers GmbH unternommen.

Die Stadt Ennigerloh begrüßt diesen Wechsel, soll er doch dazu beitragen, dass die zwischen Stadt und Deutsche Glasfaser vereinbarten Qualitäten bei der Verlegung der Glasfaserinfrastruktur in Ostenfelde verbindlich eingehalten und somit Herausforderungen wie in Westkirchen vermieden werden.
Deutsche Glasfaser betont, dass die Zusagen für den Netzausbau eingehalten werden. Jeder Interessent, der sich für einen Glasfaseranschluss bis in das Haus entschieden hat, wird diesen auch erhalten. Deutsche Glasfaser und Siers werden die beauftragten Anschlüsse in enger Abstimmung mit der Stadt und dem für Baumaßnahmen zuständigen Amt realisieren und hierfür die Kapazitäten deutlich erhöhen.

Weitere Vorgehensweise

Ab der kommenden Woche wird das von Deutsche Glasfaser beauftragte Generalunternehmen die nächsten Planungsschritte vornehmen. Ziel ist es, zum Ende der Sommerferien mit den Tiefbauarbeiten zu beginnen. Diese Arbeiten werden in Ostenfelde bis etwa zum Jahresende andauern. Dies heißt aber nicht, dass alle Kunden so lange auf Ihren Anschluss warten müssen, denn die ersten Anschlussaktivierungen werden parallel zu den Tiefbauarbeiten umgesetzt. Genauere Informationen zu diesen Themen folgen.
Bereits am 13. Dezember 2017 wurde der sogenannte PoP (Point of Presence, die Hauptverteilstation) an der Eckeystraße (Höhe Riecksweg) aufgestellt. Ausgehend von diesem Standort werden sukzessive zunächst die Leerrohre in die Straßen eingebracht. Sobald die Leerrohre verlegt sind, werden die Glasfasern eingeblasen und mit Hilfe der Unterverteiler bis in jedes Haus geführt.

Keine doppelte Grundgebühr

Die Verzögerungen der Anschlussaktivierungen können zu Kündigungsrücknahmen bei den Altanbietern führen. Deutsche Glasfaser klärt an dieser Stelle auf, dass bestehende Verträge davon unberührt bleiben. Bei der Rücknahme der Kündigung verlängert sich der Altvertrag maximal um 12 Monate, sofern die Kündigungsfrist abgelaufen ist. Deutsche Glasfaser kündigt die Altverträge erneut fristgerecht, sobald die Fertigstellung der Anschlüsse in Aussicht ist.
Eine doppelte Grundgebühr wird hier im Regelfall nicht fällig! Solange der Telefonanschluss des bisherigen Anbieters noch läuft, zahlt ein Kunde bei Deutsche Glasfaser (bis zu einem Jahr) keine Grundgebühr für den Festnetzanschluss, sondern erst wenn die Rufnummernübernahme im Rahmen der Umstellung („Portierung“) erfolgt ist. Vorher kann der Deutsche Glasfaser Anschluss komplett kostenfrei genutzt werden – bis zu zwölf Monate je nach Kündigungsfrist.


Das Baubüro, am Marktplatz 19, steht weiterhin für alle Rückfragen zur Verfügung. Hier können die Bürgerinnen und Bürger, die Informations- und Gesprächsbedarf zum Bau und zu vertraglichen Themen haben, donnerstags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr persönlich oder telefonisch unter der Nummer (02524) 6 16 18 77 ihren persönlichen Ansprechpartner finden. Anfragen können zudem auch schriftlich per E-Mail an pos.ennigerloh@deutsche-glasfaser.de gerichtet werden.

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