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Schüler der Gesamtschule Ennigerloh lernten 1 Jahr lang die Gebärdensprache

Ennigerloh. Seit Anfang 2018 gibt es in der Gesamtschule Ennigerloh eine AG Gebärdensprache, organisiert und begleitet von der Inklusionsbeauftragten der Stadt, Marion Schmelter. Inklusion ist für die Gesamtschule Ennigerloh eine Selbstverständlichkeit, sie wird dort vielfältig gelebt. Die erste AG lief über ein halbes Jahr, und damit konnten die ersten Erfahrungen mit einer AG Gebärdensprache gesammelt werden. Die Erfahrungen waren so positiv, dass eine Wiederholung bzw. ein neues Angebot für eine solche AG außer Frage stand. Das Interesse von 9 Schülern aus dem 5. Schuljahr war schnell sichtbar, und so ging es nach den Sommerferien 2018 mit dem Unterricht los. Marion Schmelter konnte für den Unterricht die Gebärdensprachdozentin Julia Sperling gewinnen, die selbst gehörlos ist. Somit
Schüler der Gesamtschule Ennigerloh lernten 1 Jahr lang die Gebärdensprache haben die Schüler keine Möglichkeit, sprachlich mit ihr zu kommunizieren, sondern nur über Gebärden. Ziel ist es, den Schülern die Möglichkeit zu bieten, später einmal mit gehörlosen Menschen zu kommunizieren. Diesem Ziel sind die Schüler ein Stück näher gekommen. Natürlich muss die Gebärdensprache weiterhin geübt und angewandt werden, wie bei einer Fremdsprache. Jetzt nach den Sommerferien haben sich die Schüler noch einmal mit Julia Sperling und Marion Schmelter getroff en, um sich bei einem leckeren Eis über die erlernte Gebärdensprache auszutauschen. Ein Gespräch in Gebärdensprache mit Julia Sperling war für die Schüler kein Problem. Mit einem Blumenstrauß bedankten sich die Schüler bei ihr und klatschen – in Gebärdensprache – nicht nur für das Foto. Tolle Begegnungen genau nach dem Motto der Stadt Ennigerloh:„Wir sind dabei – Inklusion – Stadt Ennigerloh So wird Inklusion gelebt, da ist sich Marion Schmelter sicher.
Vor zwei Wochen hat eine neue AG Gebärdensprache mit 11 Schülern aus dem 5. Schuljahr begonnen

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