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Weihnachtskarten aus dem Inklusionsprojekt werden verkauft

Weihnachtskarten aus dem Inklusionsprojekt werden verkauft

Vor einigen Wochen haben Schüler der Gesamtschule Ennigerloh mit Bewohnern aus dem Christophorus-Haus gemeinsam Weihnachtskarten erstellt. Ein Inklusionsprojekt, das von der Gesamtschule mit der Kunstlehrerin Susanne Seipelt, dem Heimleiter des Christophorus-Hauses, Manfred Lensing, und der Inklusionsbeauftragten der Stadt Ennigerloh, Marion Schmelter, organisiert wurde.

Anlas für dieses Projekt ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen, der am 3. Dezember jeden Jahres begangen wird. Erstmalig wurde er 1993 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Weltweit machen Menschen in zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen auf das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen aufmerksam.

Mit dem Inklusionsprojekt „Weihnachtskarten“ wollen alle Beteiligte hier in Ennigerloh darauf aufmerksam machen und zeigen wie wichtig und schön das Miteinander ist.

An zwei Tagen wurden die Weihnachtskarten im Christophorus Haus hergestellt und so lernten die Schüler nicht nur die Bewohner kennen, sondern ebenfalls deren zu Hause. Eine „Werkstatt“ der besonderen Art. Unterstützt wurde das Projekt auch von der Kunsttherapeutin des Christophorus Hauses, Vera Sprengkamp.

Mit viel Respekt, Freude und Engagement wurde miteinander gearbeitet. Mit verschiedenen Stempeldrucken, kreativen Bemalungen und Klebetechniken entstanden kleine Kunstwerke. Es entstand eine Atmosphäre in die Werkstatt, die alle begeisterten. Für Marion Schmelter ist das eine weitere Bestätigung, dass Inklusion so einfach sein kann, man muss es einfach nur machen.

Wie in der Glocke schon berichtet, ist dabei auch die Weihnachtskarte für den Bürgermeister erstellt worden, die dann von einigen Teilnehmern an ihn überreicht wurde.

Am Donnerstag werden die erstellten Weihnachtskarten auf dem Wochenmarkt von 8:00 -12:00 Uhr angeboten. Alle Beteiligten weisen darauf hin, dass jede Weihnachtskarte ein Unikat ist und wünschen sich natürlich ein großes Interesse der Bürger. Jeder Karte liegt auch ein Hinweis bei, dass sie in einem Inklusionsprojekt erstellt wurde.

Die Bürger können sich am Donnerstag natürlich auch über das Projekt informieren und die „Künstler“ selber befragen. Auf einer Fotowand wird gezeigt, wie die Karten zustande gekommen sind.

Von dem Erlös aus dem Verkauf soll ein weiteres Inklusives Projekt entstehen, denn für alle Beteiligen ist klar, dass sie in Kontakt bleiben möchten und Lust auf weitere Zusammenkünfte und Aktionen haben.

 

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