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Kolpingsfamilie Ennigerloh begeht Gedenktag auf Hof Bettmann

Kolpingsfamilie Ennigerloh begeht Gedenktag auf Hof Bettmann

Die Kolpingsfamilie Ennigerloh feierte den Kolpinggedenktag am Sonntag erstmals mit einem gemeinsamen Frühstück auf dem Hof Bettmann. Zuvor hatte man am Samstagabend den Gemeindegottesdienst besucht und mitgestaltet. Nachdem alle Kolpinger ausreichend Gelegenheit hatten, sich zu stärken, begrüßten die drei Vorsitzenden Markus Koch, Ingo Rampelmann und Dirk Aufderheide den Gastredner des Tages. In diesem Jahr referierte Gerd Ziegenfuß zum Thema „Ein geheimnisvoller Schädel aus Afrika“. Gemeinsam mit seinem Freund Helmut Rücker hat er ein Buch über seine Erlebnisse geschrieben, die bei dem Versuch einen namibischen Schädel zurückzuführen, gesammelt wurden. Er brachte die Geschichte des Totenschädels näher, die unmittelbar mit der Zeit der Kolonialkriege verbunden ist und warf somit auch einen Blick auf ein wenig beachtetes dunkles Kapitel der Deutschen Vergangenheit. Gespickt wurde sein Vortrag mit zahlreichen Anekdoten darüber, wie der Schädel durch seinen Großonkel, der bis 1948 Missionar im damaligen Deutsch-Südwestafrika war, nach Deutschland kam und später von Ziegenfuß aus der DDR in die BRD „geschmuggelt“ wurde. Anschließend wurden mehrere Jubilare für ihre langjährige Treue zur Kolpingsfamilie geehrt. Für jeweils 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Theo Vogt, Theo Debbert, Joachim Boehm, Heinz Höning, Willi Möllenhoff und (in Abwesenheit) Walter Himler ausgezeichnet. Zum Abschluss des Tages wurde noch einmal auf den bevorstehenden Weihnachtsmarkt am 15. und 16. Dezember hingewiesen und gemeinsam das Kolpinglied gesungen.

 

Das Bild zeigt (v.l.n.r.): Joachim Boehm, Theo Vogt, Willi Möllenhoff, Gastredner Gerhard Ziegenfuß, Heinz Höning, Theo Debbert, Markus Koch, Dirk Aufderheide, Ingo Rampelmann       

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