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Kolpingsfamilie Ennigerloh begeht Gedenktag auf Hof Bettmann

Ihren Gedenktag feierte am Wochenende die Kolpingsfamilie Ennigerloh. Am Samstagabend besuchte man zunächst gemeinsam den Gottesdienst in der Jakobuskirche. Seine Fortsetzung fand der Gedenktag dann am Sonntagvormittag auf dem Ferienhof Bettmann. Nach einem gemütlichen Frühstück und einigen Terminankündigungen begrüßte das Leitungsteam der Kolpingsfamilie den Gastredner des Tages, Herrn Dr. Philipp Hermeier, den Schulleiter des Thomas-Morus-Gymnasiums Oelde. 
Hermeier kritisierte in seinem Vortrag zum Thema „Leistung und Erfolg“ die fehlende Leistungsgerechtigkeit in weiten Teilen der Gesellschaft, die sich zu einer Erfolgsgesellschaft entwickelt habe, in der häufig nicht mehr die individuelle Leistung gerecht belohnt werde. Dies verschärfe das Problem der wachsenden sozialen Ungerechtigkeit, die sich vor allem in unterbezahlten Berufsbildern wie z.B.  der Pflege äußere. In diesem Zusammenhang betonte er die große Bedeutung von Sozialverbänden wie dem Kolpingwerk. Auch in der Schule müsse die individuelle Leistung, die ein Schüler erbringe, mehr in den Blick genommen werden als nur der reine Notenerfolg. Noten seien zwar ein wichtiger Indikator für ein erreichtes Kompetenzniveau, müssten jedoch durch eine Würdigung der individuellen Leistung begleitet werden.
Im Anschluss an den Gastvortrag wurden die Jubilare der Kolpingsfamilie geehrt. Gerd Reinke konnte seine Auszeichnung für 25 Jahre Mitgliedschaft im Kolpingwerk Deutschland persönlich entgegennehmen. Sein Engagement in der örtlichen Kolpingsfamilie begann jedoch schon vor mehr als 50 Jahren. Weitere Jubilare waren: Norbert Kramer (25 Jahre im Kolpingwerk), Thomas Bücker (50 Jahre), Gerd Feldmann (60 Jahre), Heinrich Monkenbusch und Paul Westermann (beide 70 Jahre).   

Das Bild zeigt (v.l.n.r.): Markus Koch (Leitungsteam), Dr. Philipp Hermeier, Ingo Rampelmann (Leitungsteam), Gerd Reinke (Jubilar), Dirk Aufderheide (Leitungsteam)

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