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Kletterwand soll Naturbad noch attraktiver machen

Ennigerloh. Bei der Umgestaltung des Freibades zum Naturbad werden nun auch eine Kleinkinderrutsche und eine Kletterwand über Wasser errichtet. Das wurde kürzlich in der Sitzung des Ausschusses Eigenbetriebe beschlossen. Geplant ist hier eine 5 x 4 Meter hohe Kletterwand mit einer maximalen Griff höhe auf 2,75 m – als Stahlkonstruktion mit wetterfester Beplankung.

Diese Wand soll vom Arbeitskreis „Rettet die Ennigerloher Bäder“, dem TÜV und dem Ennigeraner Industriekletterer Dirk Mense gemeinsam konzipiert werden. Baut man Kletterwand und Kleinkinderrutsche im Zuge der Gestaltung des Naturbades gleich mit ein, kostet dies rund 49.500 Euro, ein nachträglicher Einbau in einigen Jahren würde mit ca. 93.900 Euro zu Buche schlagen. Da der Arbeitskreis mittlerweile auf die Unterstützung von mehr als 30 Sponsoren zählen kann, reduzieren sich die Kosten für die Stadt Ennigerloh auf 25.000 Euro. Diese Kletterwand habe ein Alleinstellungsmerkmal und biete Chancen für besondere Veranstaltungen, hob Reinhard Wonnemann vom Arbeitskreis hervor. So könnten auch zusätzliche Einnahmen gewonnen werden. Bürgermeister Berthold Lülf schlug vor, die Wand zu hinterleuchten, was Industriekletterer Dirk Mense für eine großartige Idee hielt. Das sei ohne große Kosten machbar. Er selbst habe das schon des Öfteren in Hallen umgesetzt.

Zusätzliches Aufsichtspersonal wird für die Kletterwand nicht benötigt. Die Aufsicht übernimmt das vorhandene Badpersonal, außerdem sollen Sprungturm und Kletterwand nicht gleichzeitig geöffnet sein. Die Kleinkinderrutsche ist eine sinnvolle Ergänzung zur bereits eingeplanten Breitwellenrutsche und orientiert sich an den Bedürfnissen der jüngsten Badbesucher.

Der Förderverein „Ennigerloher Bäder“ plant aus Eigenmitteln ein festes Kioskgebäude zu bauen, das bis zur Eröff nung im Jahr 2020 fertiggestellt sein soll.

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