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Eichenprozessionsspinner breitet sich aus

Eichenprozessionsspinner breitet sich aus

Ennigerloh - In Ennigerloh breitet sich der Eichenprozessionsspinner mit seinen Gespinst-Nestern aus. Durch die Brennhaare der Raupen drohen Gefahren für Menschen und Tiere.

Der Eichenprozessionsspinner ist eine Schmetterlingsart, die sich in den letzten Jahren rasant in Deutschland ausgebreitet hat und nun auch in Ennigerloh heimisch geworden ist. Auf öffentlichen Grünflächen, auf Spielplätzen und in Parks, aber auch in privaten Gärten sind bereits die Nester des Eichenprozessionsspinners gesichtet worden.
Diese haben es in sich: Die Raupen des Schmetterlings sind mit Brennhaaren bestückt, die bei Berührung allergische Reaktionen auslösen können. Sofern im öffentlichen Raum, z. B. Kinderspielplätze oder Schulhöfe betroffen sind, richten die städtischen Mitarbeiter bei befallen den Bäumen Warnhinweise ein, bzw. sperren die Bäume wenn erforderlich und leiten die Bekämpfung durch spezialisierte Fachfirmen in die Wege.


Bei Kontakt!
Bürgerinnen und Bürger, die im öffentlichen Raum der Stadtverwaltung oder im heimischen Garten Nester des Eichenprozessionsspinners entdeckt haben, können unter der Telefonnummer 02524/28-2130 Nesterfunde melden. Um einen Überblick über die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners in Ennigerloh zu erhalten, bittet die Stadt Ennigerloh darum, auch Funde im heimischen Garten unbedingt zu melden.


Nicht berühren!
Der Kontakt mit den Raupen bzw. Nestern sollten Bürgerinnen und Bürger unter allen Umständen vermeiden: nicht berühren! Wenn man doch zu nah an ein Eichenprozessionsspinner-Nest geraten ist, sollte man seine Kleider wechseln und waschen und sich gründlich waschen – auch die Haare, da sich hier die Brennhaare verfangen können. Deshalb sollten Spaziergänger und Hundebesitzer auch in Wäldern derzeit besonders aufmerksam sein. Hunde und Katzen sind durch ihr Fell recht gut gegen die Brennhaare geschützt. Allerdings kann es vorkommen, dass die Haustiere die Raupen des Eichenprozessionsspinners aus Neugier beschnüffeln oder fressen, wodurch es zu Entzündungen im Nasen- und Mundbereich der Tiere kommen kann. Dann sollten die Besitzer unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.


Bekämpfung durch Fachfirma vornehmen lassen!
Grundstückseigentümer sind grundsätzlich selbst dafür verantwortlich, die Bekämpfung der Nester vornehmen zu lassen. Die Bekämpfung der Nester sollten sie unbedingt einem Fachbetrieb überlassen, da spezielle Schutzkleidung notwendig ist, um bei der Bekämpfung nicht mit den Brennhaaren in Kontakt zu gelangen!
Betroffene Grundstückseigentümer sollen sich darauf vorbereiten, im kommenden Frühjahr ein Biozid an ihren Eichen auszubringen, das die Entwicklung der Raupen hemmt und sie dadurch frühzeitig absterben lässt. Durch diese Maßnahme können sie einen erneuten Befall ihrer Bäume mit den Raupen des €ichenprozessionsspinners vermeiden oder eindämmen. Die Stadt Ennigerloh empfiehlt privaten Grundstückseigentümern, auf den Befall durch Nester an ihren Bäumen durch Warnhinweise aufmerksam zu machen. Eine entsprechende Vorlage steht auf der Internetseite der Stadt Ennigerloh unter der Rubrik „Rathaus und Service, Aktuell, Rathaus Aktuell“ zur Verfügung.


(Ansprechpartner für Fragen Herr Humann Tel.: 02524/28-2130)

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