3. Juni 2021 / Ennigerloh

Die Windmühle in diesen Corona-Zeiten

Der bundesweite „Notbremsen- Lockdown“ die Situation verschärft

Der bundesweite „Notbremsen- Lockdown“ hat auch in und an der Ennigerloher Windmühle die Situation noch einmal verschärft. Die Anforderungen für die Durchführung von Trauungen wurden noch stringenter, mit vereinten Kräften haben es aber die Mühlenfreunde
geschafft, das Ennigerloher Wahrzeichen dafür offen zu halten. Auch Dank des großen Verständnisses der Brautpaare – dafür herzlichen
Dank. Mehr konnte jedoch nicht stattfinden, so war es im Mai ungewöhnlich ruhig im Umfeld der Windmühle.
Verschoben werden musste auch die jährliche Mitgliederversammlung, hier wird ein neuer Termin im Herbst vorbereitet.
Mit den sinkenden Inzidenzzahlen aber geht der Blick der Mühlenfreunde nach vorn, auch wenn die Sitzungen nach wie vor als Videokonferenz abgehalten werden müssen. Gemeinsam mit der Alten Brennerei Schwake gibt es erste Überlegungen, im Sommer den Mühlenanger für gemeinsame Open-Air-Veranstaltungen zu nutzen.
Für die Grundschulen im Stadtgebiet soll im September erneut ein Märchentag angeboten werden. Den Tag des offenen Denkmals
wollen die ehrenamtlichen Müller im Verein nach Möglichkeit nutzen, um endlich wieder einmal aufzusegeln und die Flügel im Wind drehen zu lassen. Die Mitmachaktivitäten in der Mühle insbesondere für Familien mit Kindern werden durch eine restaurierte
Getreidefege erweitert: Hier wird eindrucksvoll gezeigt, wie im wahrsten Sinne des Wortes die „Spreu vom Weizen getrennt wird“. Bevor mit
der Römischen Handmühle das Getreide gemahlen werden kann. Apropos Weizen: Dieses Getreide fehlt der Fruchtfolge geschuldet
in diesem Jahr auf dem Mühlenacker. Statt dessen schiebt der Winterroggen schon seine Ähren, harren Hafer und Einkorn noch auf
Wärme, schieben die ersten Kartoff eln noch vorsichtig ihre Blätter aus dem Boden. Und nach einigen warmen Tagen werden auch die
Ackerwildkräuter mit ihrem Blütenreichtum eine wertvolle Nahrungsquelle für viele Insekten sein. Ein Besuch an der Mühle
lohnt sich also immer – für Insekten und Menschen.

 

Quelle: Ennigerloher Blickpunkt

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