150 Jahre Windmühle

Wer in diesen Tagen die Windmühle besucht, der kann feststellen, dass der Frühling mit aller Macht Einzug gehalten hat: In einer Mitmachaktion haben die Mühlenfreunde den Mühlenanger von Laubresten, Zweigen und Bucheckern frei geräumt. Die Weidenhecke des kleinen Ackers wurde in Form gebracht, der Boden für die Frühjahrsaussaat vorbereitet. Nun kann die Schulgarten-AG der Mosaikschule mit der Gartenarbeit starten. Oben auf dem Mühlenwall wurden am Rundweg Stolperkanten entfernt und der Sickerstreifen vor der Kalksteinwand aufgefüllt. Noch sieht der Rasen auf dem Wall nicht gut aus, doch dort sollen die Lücken bald im April nachgesät werden. Neu im Wind flattert eine weiße Fahne mit dem Jubiläumslogo 150 Jahre Windmühle. In der Mühle weist ein Roll-up auf das Jubiläum hin. Die ersten beiden Trauungen dieses Jahres haben bereits stattgefunden, eine Kindergartengruppe war schon zu Besuch mit einer kleinen Reise „Vom Korn zum Brot“. Nach den ruhigen Wintermonaten kehrt langsam wieder quirliges Leben in die Windmühle zurück. Dazu laden die Mühlenfreunde insbesondere Kindergärten und Schulen ein: Für jede Altersstufe sind geeignete Formate zum Thema Windmühle, Getreide – Korn – Mehl, Heimat und Ortsgeschichte sowie Umwelt und Erneuerbare Energien möglich. In Arbeit ist in Zusammenarbeit mit der Stadt Ennigerloh und der Mosaikschule der Bau eines Insektenhotels; dieses soll zum Mühlenfest im Mai seinen Platz auf dem Anger finden. Und mit der Mosaikschule als Kooperationspartnerin werden noch weitere Projekte entwickelt – Frühlingserwachen rund um die Windmühle eben.

 

Quelle: Ennigerloher Blickpunkt

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