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Neujahrsgespräch des Heimatvereins Enniger

Neujahrsgespräch des Heimatvereins Enniger

Zum Neujahrsgespräch konnte Heinz Wessel, Vorsitzender des Heimatvereins Enniger, im 65. Vereinsjahr zahlreiche Vorstände der Vereine und Institutionen aus Enniger im Heimathaus begrüßen. Er erinnerte an die zahlreichen Veranstaltungen aller Vereine im vergangenen Jahr. Neben dem Schützenfest, auf dem erstmalig mit Sven Klünder, der auch den Weg in das Heimathaus gefunden hatte, ein Schütze aus dem Nachbarort Vorhelm Schützenkönig in Enniger werden konnte, waren auch die Veranstaltungen der Kolpingsfamilie zu Karneval und die Vorstellungen der Theatergruppe wieder ein voller Erfolg. Der Heimatverein konnte mit den jeweils gelungenen Durchführungen des Spargelmarktes zu Christi Himmelfahrt, des Enniger-Marktes und des Bauernmarktes erneut einen wichtigen Beitrag zu einem interessanten und abwechslungsreichen Dorfleben beitragen. Mit dem mittlerweile traditionellen Oktoberfest und der Musikschau am Sonntag darauf, die im Abstand von fünf Jahren stattfinden und vom Spielmannszug Enniger-Vorhelm zum dritten Mal organisiert und durchgeführt wurden, erinnerte Wessel auch an eine der größten Veranstaltungen, die im letzten Jahr in Enniger stattgefunden hat. „Dem Spielmannszug gebührt für die Durchführung dieser großen und beliebten Veranstaltung großes Lob und Anerkennung, wird sie doch ausschließlich mit Mitgliedern aus eigenen Reihen durchgeführt“, sagte Wessel, dessen Ausführungen von den Anwesenden auch an dieser Stelle mit Applaus bedacht wurden. Zur aktuellen Flüchtlingssituation in Enniger gab Manuela Mathies Auskunft. Zurzeit sind noch 30 Männer an der Marienstraße untergebracht, die noch Integrationskurse besuchen. Einige von ihnen werden in Kürze eine Arbeitserlaubnis erhalten. Sie bat darum bei ortansässigen Firmen dafür zu werben, diesen Menschen eine Chance zu geben. Gerne sind die Menschen bereit, ein Praktikum zu absolvieren oder sich auch weiterzuqualifizieren. Wer hier helfen möchte, kann sich an Manuela Mathies wenden. In seiner Zusammenfassung sagte Wessel: „Das Aufrechterhalten der dörflichen Strukturen und des Gemeinschaftsgeistes unter den Menschen sind die Kernelemente, die das Leben in unserem Dorf so lebenswert machen. Dazu tragen ganz wesentlich unsere Vereine mit ihren Veranstaltungen bei“.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Kathrin Röhr, Ilona Fissahn und Jana Schlautmann vom Querflötentrio des sinfonischen Blasorchesters des Musikvereins Vorhelm.

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